Ich liebe dieses Bild! Wie oft bin ich so bei der Oma gestanden und habe darauf gewartet, endlich die Quirl vom Mixer abschlecken zu dürfen!

Die Oma lebt leider nicht mehr. Aber heute weiß ich, was ich ihr verdanke. Meine Oma hat mich ernährungssozialisiert. Sie hat täglich gekocht. Sie hat leidenschaftlich gerne gekocht. Sie hat selbstverständlich gekocht. Meistens einfach, aber oft zeitaufwändig. Immer frisch. Regional, saisonal, was halt im Garten gewachsen ist. Und sie hat gut gekocht, oh ja!

Ob sie gesund gekocht hat, war mir damals egal. Heute weiß ich es, aber es ist nicht mehr so wichtig. Dafür bin ich mir heute sicher: Die Selbstverständlichkeit ist es, mit der die Oma ans Kochen und Essen herangegangen ist. Die ist der Schlüssel zu fast allen Ernährungsfragen!

Kontakt

Dr.in Theres Rathmanner
Ernährungs- und Gesundheitswissenschafterin

UnternehmerInnenzentrum Schraubenfabrik
Lilienbrunngasse 18/2/40
1020 Wien

und

Stefanusgasse 10
3252 Petzenkirchen

E-Mail: tr[@]ernaehrungsgewissen.at

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Impressum

Dr.in Theres Rathmanner
Ernährungs- und Gesundheitswissenschafterin
Gewerbe Lebens- und Sozialberatung eingeschränkt auf Ernährungsberatung 
Mitglied der Wirtschaftskammer Wien, des Verbands der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ), der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE)
UID: ATU61299099
tr[@]ernaehrungsgewissen.at

Informationen zu E-Commerce und Mediengesetz

Die Fotos sind von Theres Rathmanner, Klaus Ebenhöh, Herta Rathmanner oder einem/-r entsprechend gekennzeichneten anderen UrheberIn. Alle Rechte an den Texten und Bildern liegen, wenn nicht anders gekennzeichnet, bei Theres Rathmanner und dürfen nur auf Anfrage und mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung von Theres Rathmanner verwendet werden.

Die Website dient ausschließlich zur unverbindlichen Information und wurde mit großer Sorgfalt erstellt. Theres Rathmanner übernimmt jedoch keinerlei Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte, auch nicht für die Inhalte direkt oder indirekt verlinkter Seiten, dafür sind ausschließlich deren BetreiberInnen verantwortlich.

Das Layout stammt vom Grafik-Peda.
Programmiert hat die Website Andreas Wiesenhofer.


Copyright © 2013 Theres Rathmanner

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theres rathmanner

Ich bin studierte Ernährungs- und Gesundheitswissenschafterin, gelebte Gut- und Gernesserin und leidenschaftliche Kommunikatorin.

Ursprünglich komme ich aus der gesunden Ecke. Irgendwann wurde es mir zu eindimensional, mich ausschließlich mit der Frage zu beschäftigen, ob Essen gesund ist. Zuerst kam der Genuss (wieder). Dann war ich zwei Jahre in Mosambik, und danach war klar: Da gibt’s noch mehr! Es folgte ein Jahr der intensiven Beschäftigung mit der nachhaltigen Ernährung: Wo kommt das her, wie wird das produziert, von wem?

Meine große Leidenschaft ist die Praxis: Kochen, Backen, Einlegen, Wursten, Experimentieren, das liebe ich! Manches Mal auf Gourmet-, oft auf Alltagsniveau. Wie meine Oma. Immer aber kompromisslos: gute Zutaten, gute Verarbeitung, was anderes soll nicht auf meinen Teller!

Beruflich mache ich, was ich am liebsten tu’ und am besten kann: Menschen dafür begeistern, was für mich gute Ernährung ausmacht – die Wissenschaft immer als Basis.

Theres Rathmanner macht gutes Ernährungsgewissen.

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Privat

Geboren 1979, aufgewachsen in Petzenkirchen (NÖ), zum Studieren nach Wien, ein halbes Jahr Brasilien, zwei Jahre Mosambik, jetzt wieder Wien.

Mag Kochen, Experimentieren und Essen, Sozialkontakte Pflegen, Kultur, Zivilgesellschaft, Musik und Tanzen, Bewegung, Reisen und neue Menschen Kennenlernen. Ist aktives Mitglied von halle2 – Initiative für Zeitkunst – Kommunikationswerkstatt.

Ist umgänglich, neugierig, begeisterungsfähig, verlässlich, genau, ein bisschen (zu) perfektionistisch, dickschädelig, ungeduldig, ein Organisationstalent, eine “Kommunikatorin” (Danke, Mike!), eine Sprachspielerin, mal bodenständig, mal hochgeistig, mal arbeitsam, mal müßig, empathisch, diplomatisch, interkulturell sensibel, humorvoll und lustig.

Spricht Mostviertlerisch, kann aber auch Hochdeutsch, Englisch, Portugiesisch und ein bisschen Französisch.

Liebt Klaus und das Baby, die Menschen und das gute Leben.

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Gelernt

2012/2013: multidisziplinäre Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit und Ernährung

laufend: diverse einschlägige Fachtagungen, Workshops, Trainings

2003–2007: Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft an der Medizinischen Universität Wien mit Abschluss zur Doktorin der Medizinischen Wissenschaft. Schwerpunkt: Public Health

1997–2003: Diplomstudium der Ernährungswissenschaften an der Universität Wien mit Abschluss zur Magistra der Naturwissenschaften. Schwerpunkt: Ernährung und Umwelt

1989–1997: Bundesgymnasium Wieselburg

1985–1989: Volksschule in Petzenkirchen

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Gemacht

derzeit in Karenz

seit 2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Österreich: Projektleitung “Schule des Essens”, Projektmitarbeit im Bereich nachhaltige Ernährung

seit 2003: Selbstständige Ernährungs- und Gesundheitswissenschafterin: Bücher, Journalismus, Beratung, Vorträge, Trainings, Workshops, Unterricht, Lehre, Wissenschaft, Projekte in Gesundheitsförderung und Prävention

seit 2005: Lehraufträge an der Universität Wien, Department für Ernährungwissenschaften, beim Universitätslehrgang Master of Public Health Vienna, an der Medizinischen Universität Wien sowie an der UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik

2010 – 2012: Beraterin an der Katholischen Universität Mosambik (Mit-Auf- und Ausbau des neuen Studiengangs Lebensmitteltechnologie) im Rahmen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (über HORIZONT3000)

2008 – 2009: Geschäftsführerin des Verbands der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ)

2007/2008: Ehrenamtliche Mitarbeit bei einem Sozialprojekt in Brasilien

2002 – 2006: Wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien


Außerdem
habe ich – auch chronologisch geordnet – zwei Monate am Fließband in der Großbäckerei Haubis gearbeitet, beim Käsen auf der Alm im Bregenzerwald zugeschaut, eine Cashew-Fabrik in Ceará (Brasilien) besichtigt, mir ein Kakao-Plantage in Ilhéus (auch Brasilien) angeschaut, bin beim Shrimps-Fischen bei der Familie eines brasilianischen Freundes bis zu den Knien im Gatsch versunken. In den zwei Jahren Mosambik habe ich mit sehr einfachen Methoden und Mitteln Wissen vermittelt, Saft und Marmelade aus den Früchten des Affenbrotbaums, Mehl aus getrockneten grünen Bananen, Erdnussbutter gemacht, fermentierte grüne Mangos eingelegt (“Achar de Manga”), ein frisch geschlachtetes Hendl ausgenommen (ungewohnt, weil warm!) und gebraten, eine ganze Ziege zerlegt und gegrillt, Leberpastete und Bratwürste gemacht, viele verschiedene Brotvarianten gebacken (und mir die Finger dabei verbrannt), Süßwasser-Krustentiere genossen, die Liebe zur österreichischen Küche ausgelebt. Wieder zurück in Österreich und nach einer Reise in die Toskana Ravioli mit verschiedenen Füllungen gemacht, Beef Tartar geschabt, einige Male Wein gelesen, Schnaps mitgebrannt und für Kirschbrand sogar die Kirschen eigenfüßig eingemaischt, meiner Liebe zum Picknicken weiterhin ausgiebig gefrönt, die Labonca-Bio-Weideschweine in Burgau bestaunt, ein Mangalitzaschwein geschlachtet (nicht selbst!) und mit Butz und Stingel verarbeitet, Strudelteigziehen gelernt, Toni Hubmanns Zweirassenhendln in Glein besucht (und einen Junghahn gegessen), echte englische Marmalade aus Schönbrunner Pomeranzen gemacht, einen Bio-Fair-Trade-Tee-Garten in Darjeeling besucht und zuletzt beim Schlachten und Zerlegen eines Aberdeen Angus-Rindes geholfen  …


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Andere über mich

„Fabelhaft. So muss man das machen.“
Doris Knecht, Autorin, Journalistin, Kolumnistin

„Danke Frau Doktor Rathmanner für die sehr breite, informative und ausgewogene Darstellung des umfassenden, komplexen Themas!“
Dr. Hilda und Univ.-Prof. Dr. Peter Placheta, TeilnehmerInnen bei einem Vortrag

„Deine Gestaltung des Geschmacksalons ist super angekommen. Danke nochmals für deinen Einsatz!“
Gudrun Wiesenhofer, Msc, Mostviertel Tourismus GmbH

„Du hast so recht… Danke, dass du auch emotional wirst. Das gefällt mir.“
Mag. Brigitte Weigl, Leiterin Zentrum für Paneologie, Anton Haubenberger GmbH

„Danke für den echt tollen Artikel!!!“
Mag. Matthias Pacher, Geschäftsführer Urgeschichtemuseum NÖ Asparn/Zaya | MZM Museumszentrum Mistelbach

“Du bist eine Kommunikatorin.”
Mike Pöll, Co-Gründer und Betreiber von Konnex Coworking Communities

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Die mag ich

Die Liste wird laufend ergänzt, wird aber immer unvollständig sein …

esskultur – Katharina Seiser
Dr. Eva Derndorfer
Seiringer Umweltservice
Jürgen Schmücking – Biogenussmarketing
Bubu Dujmic Photography
Severin Wurnig Photography
Lutz Bio-Landbau
Labonca Bio-Hof
Zotter Schokoladenmanufaktur
Arche De Wiskentale
BOA-Farm
Biohof Adamah
Meinl am Graben
Morandell – Weinspezialist
Konnex Coworking Communities
Slow Food
Foodwatch
Biorama
halle2 – Initiative für Zeitkultur – Kommunikationswerkstatt
Institut für Friede, Umwelt, Entwicklung
Fairtrade
Südwind
Attac Austria
Demokratische Bank
Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil
HORIZONT3000 – Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit
Grafik-Peda – Grafikdesign
Andreas Wiesenhofer – Programmierung

Fachlich:
Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie
Interdisziplinäres Institut für Entwicklungszusammenarbeit der Johannes Kepler Universität Linz
forum. ernährung heute
Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs
Österreichische Gesellschaft für Ernährung

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... es so

Qualität, Authentizität, Leidenschaft sind mir die wichtigsten Werte. So lebe ich. Und so arbeite ich.

Begeisterungsfähigkeit, Wissbegierde und ein paar sehr nützliche Talente verdanke ich meinen Eltern. Ein ordentliches Allgemeinwissen kam nach und nach dazu. Breites Fachwissen eignete ich mir ehrgeizig an, die Praxis dazu in mittlerweile mehr als zehn abwechslungsreichen Jahren. Meine Wissenschaftlichkeit ist mir heilig!

Dogmatismus ist mir ein Gräuel, ebenso der erhobene Zeigefinger. Das Gesund-Argument gibt’s bei mir gerne auf Nachfrage, als vordergründige Essenseinstellung hingegen nicht. Und Lamentieren mag ich auch nicht, ich will Lösungen! Mein Zugang zur Ernährung ist ein umfassender: Gesundheit, Genuss, Nachhaltigkeit. Und meine Strategien sind Aha-Erlebnisse durch Selbst-Herausfinden, Freude am Probieren und Erleben von Geschmack. Das begeistert Kinder wie Erwachsene.

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... am liebsten

Ich bin Generalistin und fühle mich in vielen Bereichen rund um die Ernährung zu Hause. Dennoch habe ich meine Lieblingsthemen: Die nachhaltige Ernährung ist mir ein Herzensanliegen, Lebensmittel verarbeiten, kochen und essen tu’ ich für mein Leben gern, mit der Sprache zu spielen, kann ich gar nicht abstellen. Und mit Menschen zu arbeiten ist mir das liebste Umfeld.

Daraus ergeben sich meine Lieblingsangebote:
- Workshops, Seminare, Unterrichten
- Schreiben, Texten, Kommunizieren
am liebsten in den Themenbereichen nachhaltige Ernährung und Lebensmittelkunde

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... generell

Formal:

- Anleiten: Workshops, Seminare, Vorträge, Lehre
- Schreiben, Texten, Kommunizieren: Bücher, Broschüren, Fachjournalismus, Fachtexte
- Beraten: Fachliche Beratung für Ernährungskommunikation (Social Media, Websites, PR, Marketing)
- Bewerten: Gutachten, Expertisen, Daten
- Konzipieren: Projekte
- Forschen, Entwickeln: Projekte, Produkte, Rezepte
- Organisieren, Administrieren, Projektmanagement


Inhaltlich
:

- „Klassische“ Ernährungswissenschaft, Ernährungsphysiologie, Sport und Ernährung, Ernährung von Kindern
- Gesundheitsförderung und Prävention, Ernährungsprävention, Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauferkrankungen
- Gesundheitspsychologie, Verhaltensmodifikation, Gesprächsführung
- Ernährungsforschung, Ernährungsepidemiologie, Risikoassessment
- Lebensmittelqualität, Warenkunde, Lebensmittelverarbeitung
- Verbraucherinformation und -schutz
- Ernährungsökologie, Welternährung, biologische Landwirtschaft, Ethik und Ernährung
- Fleischkonsum und Vegetarismus
- Kulturhistorische Aspekte der Ernährung
- Geschmack, Sensorik
- Projekt- und Changemanagement, interkulturelle Kompetenz, Didaktik

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Anleiten

Wissensvermittlung ist eine hohe Kunst. Es muss die Prinzipien des Ein- und Ausatmens kombinieren. Einatmen ist Information Aufnehmen, Ausatmen das Anwenden.

Egal, ob wissenschaftliche Lehre, Vorträge, Seminare, Workshops, Kochkurse: Bei mir finden Lernen und Anwenden, Theorie und Praxis immer gemeinsam statt. Ich arbeite gruppenzentriert und involviere die Teilnehmenden so viel wie möglich: durch Diskussionen, Übungen, Gruppenarbeiten, Projekte. Gleichzeitig unterziehe ich meine Inhalte immer dem Praxis-Check. Bereite wissenschaftliche Informationen so auf, dass sie leicht verständlich sind und jede/-r sie in seinen/ihren jeweiligen Alltag mitnehmen kann. Ergänzend bringe ich jede Menge Anschauungsmaterial mit. Und selbstverständlich gibt es immer was zu kosten und schmecken.

Von wissenschaftlicher Lehre über Vorträge, (Wochenend-) Seminare bis zum Kochkurs können Sie von mir alles haben! Ich habe Erfahrungen mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern. Auch, was Aufbau, Art und Länge der Veranstaltung betrifft, ist grundsätzlich alles möglich. In Ihren Räumlichkeiten oder extern. Kontaktieren Sie mich für ein maßgeschneidertes Angebot!

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Kinder

Kinder und Essen ist ein Dauerthema, aber so leidenschaftlich wie derzeit wurde es bisher nicht diskutiert. Der Niedergang der Geschmacksfähigkeit der Kinder wird betrauert, ihre schlechte Ernährung thematisiert, Sündenböcke für kindliches Übergewicht werden gesucht. Und alle sind sich einig: Gute Ernährung muss bei den Kindern anfangen!
Genau! Erstens sind Kinder besonders neugierig und aufnahmefähig und haben auch noch nicht so festgefahrene Ernährungsmuster wie Erwachsene. Zweitens ist ihre Hebelwirkung groß: Sie sind die wahren Chefs im Haushalt, eingekauft wird, was sie wollen. Damit geben sie alles Gespür fürs gute Essen, das sie lernen, an ihre Eltern weiter.

„Iss das, das ist gesund!“ Was als Argument vielleicht noch den/die eineN oder andereN ErwachseneN überzeugt, ist bei Kindern völlig unbrauchbar, oft sogar kontraproduktiv. Dasselbe gilt für den erhobenen Zeigefinger, der ist ihnen herzlich egal. Aber Kinder sind wissbegierig, sie sind Macher, und sie sind begeisterungsfähig. Das ist unsere Chance! Ich kenne kein Kind, das nicht gerne rührt oder schnippselt. Für Quizzes werden fieberhaft Verpackungen studiert. Und kaum ein Kind verweigert das Essen, das es vorher selbst mit zubereitet hat.

Dabei lernen die Kinder, was gute Lebensmittel ausmacht. Entwickeln Kompetenzen, sich im Ernährungsdschungel zurechtzufinden. Trauen sich, Neues auszuprobieren. Kriegen einen Bezug zum guten Essen. Dass das auch gesünder ist, ist der erwünschte Nebeneffekt.

Ich arbeite aus noch einem Grund am allerliebsten mit Kindern: Es ist immer eine besondere Herausforderung – und eine besondere Freude. Ihr Feedback kommt unmittelbar und unmissverständlich. Und wenn es mir gelingt, sie zu begeistern, kommt so viel Freude zurück, das ich mich jedes Mal mit lachendem Herzen verabschiede.

Auch bei den Kinderworkshops ist alles möglich: vom einstündigen Experimentieren mit dem Geschmack bis hin zum ganztägigen Workshop mit gemeinsamem Besuch eines Produzenten, Kochen und Essen. Für Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, private Initiativen. Gerne mache ich Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot!


Mögliche Inhalte:

- Alles rund um den Geschmack (Essen mit allen fünf Sinnen, Geschmacksrallye)
- Das Limonadengeheimnis
- Fruchtjogurt-Schüttelei (Fruchtjogurts selber machen, mit/ohne Zucker, mit/ohne echte Früchte, mit/ohne Farbstoffe und verkosten)
- Auskennertraining (gemeinsames Einkaufen Gehen, diverse Verkostungen, Qualität erkennen)
- Was hat mein Burger mit dem Klima zu tun? (Annäherung an den ganzheitlichen Zugang zum Essen)
- Gemeinsames Kochen (vegetarische Spaghetti bolognese, plus Diskussion Fleischessen/Vegetarismus)
- Kochen-Lern-Kurse:
- Das Geheimnis richtig guter Salate (Marinaden!)
- Brot und Kuchen (Backen lernen)
- Müsli selbst gemacht
- Jogurt kann jeder! (Milch selbst fermentieren)
- Essiggurkerl und Marmeladen: Warum ist das haltbar und wie macht man das?
- Kann man das noch essen? (Lebensmittelmüllvermeidungstraining)
- Exkursionen zu LebensmittelproduzentInnen und/oder -verarbeiterInnen

Methodik:
Bei mir finden Lernen und Anwenden, Theorie und Praxis immer gemeinsam statt. Ich involviere die Kinder so viel wie möglich. Gleichzeitig unterziehe ich meine Inhalte vorher dem Praxis-Check. Bereite Informationen so auf, dass sie leicht verständlich sind. Ergänzend gibt’s jede Menge Anschauungsmaterial mit. Und selbstverständlich immer was zu kosten und schmecken.
Dogmatismus ist mir ein Gräuel, ebenso der erhobene Zeigefinger. Das Gesund-Argument gibt’s bei mir gerne auf Nachfrage, als vordergründige Essenseinstellung hingegen nicht. Mein Zugang zur Ernährung ist ein umfassender: Gesundheit, Genuss, Nachhaltigkeit. Und meine Strategien sind Aha-Erlebnisse durch Selbst-Herausfinden, Freude am Probieren und Erleben von Geschmack.

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Kommunizieren

Ob im persönlichen Gespräch, durch das gedruckte Wort oder via Social Media: Ich liebe es zu kommunizieren! Mein Lieblingsthema: Essen.

Ich bin keine studierte Schreiberin, aber seit Kindheitstagen liebe – und mache – ich es, mit der Sprache zu spielen, vor Leuten zu reden, Texte zu schreiben. Beim Schreiben sehe ich mich ganz besonders als Vermittlerin. Ich mag es, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge in verständliche Sprache zu übersetzen. Herrlich sind auch Reportagen! Den Schreibtisch verlassen und dorthin gehen, wo Lebensmittel angebaut, hergestellt, verarbeitet werden. Und dann die Ergebnisse meiner Neugierde in Worte fassen und andere so am Geschehen teilhaben lassen.

Was ich Ihnen biete: fachliche Kompetenz plus schreiberische Gewandtheit. Für Bücher, Broschüren, Fachjournalismus, Websites, Social Media, PR und Marketing.

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Kooperiert

AMA-Marketing
AWG-Verlag
BG/BRG Wieselburg
BG 9, Wasagasse
Billa Forum besser Leben (nicht mehr online)
Biohof Adamah
Biorama – Magazin für nachhaltigen Lebensstil
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Fonds Gesundes Österreich
forum. ernährung heute
Haubi’s Bäckerei und Konditorei
HORIZONT3000 – Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit
Install Ideas Network
Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien
Katholische Universität Mosambik
Kneippverlag
Landwirtschaftskammer NÖ
Landwirtschaftskammer OÖ
Medizinische Universität Wien
Master of Public Health Vienna
Meinl am Graben
Mostviertel Tourismus
Niederösterreichische Gebietskrankenkasse
Österreichischer Kneippbund
Präventionszentrum Gesundes Gehirn
Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am Donauspital Wien
UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH
Universität Wien, Department für Ernährungswissenschaften
Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ)
Verein Altern mit Zukunft (nicht mehr online)
Wiener Sängerknaben
Wiener Städtische
Wiener Zeitung/Das gute Leben
WienXtra
Zotter Schokoladen Manufaktur

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Aufgetreten


TV und Radio
ORF TV, Thema. Schlachten, 30.11.2015
W24 TV. W24 Spezial, Talk “Gesundes Wien”. 25.3.2015
ORF Ö1.
Saldo – das Wirtschaftsmagazin. Appetit auf Bio Fleisch – Luxus oder neuer Trend?, 16.1.2015
ORF Radio Niederösterreich.
Guten Morgen Niederösterreich, Interview zu Entwicklungshilfe, 14.10.2014
ORF TV,
Bewusst Gesund. Zucker, 21.6.2014
ORF TV,
Bewusst Gesund. Rohkost, 31.5.2014
ORF TV,
Stöckl live. Beitrag über FoodCoops, 8.4.2014
ORF TV,
Bewusst Gesund. Lutein, 11.1.2014
ORF TV,
Bewusst Gesund. Salz, 9.11.2013
Freies Radio Salzkammergut. “Good Food” – Interview am Welternährungstag,
16.10.2013. Mitschnitt Interview Good Food
PULS4. Guten Abend Österreich, Warum man mehr Insekten essen sollte, 14.5.2013, Café Puls, Insekten zum Frühstück, 15.5.2013
ORF TV, Bewusst Gesund, Warum Schalen gesund sind, 20.4.2013
ORF TV, Bewusst Gesund, Kartoffelchips, 19.1.2013
ORF Radio Burgenland. Gast in der Sendung „Mahlzeit Burgenland“, 16.8.2007

Print- und Online-Medien
Kurier Magazin. Diabetes. Print, 16.12.2015
Kurier. Sonderbeilage zum Thema Diabetes, Ausgabe Diabetes und Genuss. Print und Online, 11.11.2015
Oberösterreichische Nachrichten. Der Kult ums Essen – Der Verzicht als Ausdruck von Individualität. Printausgabe, 21.3.2015
whatchado. Video.
Online seit Juni 2014
woman. extra green woman. Wir bloggen für ein besseres Morgen!
13/2014
Netdoktor. Nachhaltigkeit für jeden Tag,
Juni 2014
Handelszeitung
. Klasse statt Masse,
2.6.2014
Kurier.
Nachhaltig genießen
(Print) und Was ist nachhaltiges Essen? (online), 30.5.2014
Salzburger Nachrichten. Irrtümer rund ums Öko-Essen
,
30.5.2014
Kurier. Spaghetti oder Spinat? Warum es kein Problem ist, wenn Kinder nicht alles essen wollen,
18.3.2014
Kurier. Mein Sonntag, “Gesundes Essverhalten kann antrainiert werden”,
Interview zur Kinderernährung, 25.8.2013
Falter. Logbuch,
Kolumne von Doris Knecht, 24/13, Juni 2013
Die Presse. “Menschenrechte, Individualität und Freiheit als ,Riesenglück’”, im Rahmen des Schwerpunkts über Auslandsösterreicher anlässlich des Nationalfeiertags, Print-Ausgabe, 20.10.2012
Die Zeit online. Wolfram Siebeck, Die Besser-Esser, 16.2.2011
Die Presse. “Kochen wie in Afrika”, anlässlich der Fußball-WM in Südafrika, Print-Ausgabe, 20.06.2010
Die Ganze Woche. “Gesund Abnehmen nach der Fußball-EM”, 27/08, Juli 2008
Gesundes Leben Magazin, Interview „Gut statt viel“, 2/2007, Juni 2007

Podiumsdiskussionen und Gespräche
Was können wir wissen? – Auswege aus dem Informationsdilemma, 6. Symposium des forum. ernährung heute “Über Mythen, Skandalisierung und Widersprüche beim Essen”, 24.9.2015
“Fürchten Sie sich? – Appetitverderber und Genussbewerber”, Landwirtschaftskammer NÖ, 10.2.2015
living books.
Im Rahmen von “Unsere Stimmen für Entwicklung”. 11.6.2014
“Good Food – das Geschäft mit der Mangelernährung”
des interdisziplinären Instituts für Entwicklungszusammenarbeit der Johnnes Kepler Universität Linz, 16.10.2013
“Is(s)t bio gesünder?”
im Rahmen der Biorama FairFair #2, 12.7.2013

Jurorinnen-Tätigkeit

AMA-Food-Blog-Award 2015
AMA-Urban-Gardening-Wettbewerb 2015
AMA-Food-Blog-Award 2014
AMA-Urban-Gardening-Wettbewerb 2014
AMA-Food-Blog-Award 2013


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Ausgezeichnet

Gourmand World Cookbook Award 2009: “Bestes vegetarisches Kochbuch Österreich” für “Omas Bio-Küche”

Omas-Biokueche_Cover-Kopie


Gourmand World Cookbook Award 2005
: Silbermedaille in der Kategorie “Best Health and Nutrition Book” für “Die Gesunde Küche

GesundeKueche_Cover-Kopie

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Geschrieben

ARTIKEL (Auswahl)

MaG – Genussmagazin Meinl am Graben
Abondance – Auf der Spur. MaG 1/2015
Roquefort – Auf der Spur. MaG 4/2014
Reblochon – Auf der Spur. MaG 3/2014
Milch, das weiße Gold – Warenwert. MaG 3/2014
Darjeeling First Flush – Auf der Spur. MaG 1/2014
Antinori – Wein und Architektur – Auf der Spur. MaG 1/2014
Tee – Warenwert. MaG 4/2013

ernährung heute – Fachmagazin des forum. ernährung heute, Verein zur Förderung von Ernährungsinformation
Das ganze Tier – Nose to Tail Eating. Serie, Teil 1/4. ernährung heute 1/2016
Milch – ein kritischer Faktencheck. ernährung heute 1/2015
Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Reportage einer AMA-Gütesiegel-Kontrolle. ernährung heute 4/2014
Mit Händen, Herz und Hirn: Essen lernen in der Schu
le. ernährung heute 3/2014
Erinnerungen ans Essen. ernährung heute 2/2014
Hard Facts: Evidenz in der Ernährungsforschung. ernährung heute 1/2014
Nachhaltig ist das neue Bio. ernährung heute 4/2013
Ich wollt’, ich wär’ ein Hahn! ernährung heute 3/2013
Der Schlachthof: Das Tor zum Himmel. ernährung heute 2/2013
Schwein gehabt! ernährung heute 4/2012
Vergessenem Gemüse auf der Spur. ernährung heute 3/2009
Personenzentrierte Gesprächsführung. ernährung heute 3/2008
Das Gewissen isst mit. ernährung heute 2/2008
5 a day keep the cancer away? ernährung heute 2/2007
Wasser Trinken und dabei Kalorien verbrennen. ernährung heute 6/2006
Mentale Fitness im Alter. ernährung heute 5/2006

einblicke – Zeitschrift des Verbands der Ernährungswissenschafter Österreichs
Die neuen aktiven KonsumentInnen – FoodCoops und CSA. einblicke 1/2014
Die freudige Schule des guten Essens.
einblicke 3/2013
Public Health – eine kurze Einführung. einblicke 3/2008

Impuls vormals Gesundes Leben – Gesundheitsmagazin der Wiener Städtischen
Frau is(s)t anders. Impuls 1/2015
Gut Essen braucht Weile. Impuls 2/2014
Ballast abwerfen von Körper und Seele. Impuls 2/2014
Dancing Food. Impuls 1/2014
Meine Gemüsesuppe ess ich nicht! Impuls 3/2013
Ungleiche Welten. Impuls 2/2013
Darf’s ein bisschen mehr Dreck sein? Impuls 1/2013
Fantastische Ernährungsmärchen. Impuls 3/2012
Dona Lurdes kocht Matapa. Impuls 2/2012
Gute Laune essen. Impuls 1/2012
Mit Messer und Gabel die Welt verändern. Impuls 3/2011
Essen ist Abenteuer im Kopf. Impuls 2/2011
Vergessenes Gemüse. Gesundes Leben 1/2010
Genießen mit allen Sinnen. Maxima, April 2009
Genuss is(s)t gesund. Gesundes Leben Magazin 3/2009
Was essen wir wirklich? Gesundes Leben Magazin 2/2009
Astronautennahrung zum Frühstück. Gesundes Leben Magazin 1/2009
Ihr Kilogramm kommet. Gesundes Leben Magazin 3/2008
Klimaschutz mit Messer und Gabel. Gesundes Leben Magazin 2/2008
EURO 2008 – Alternativen zu Chips, Popcorn und Bier. Gesundes Leben Magazin 1/2008

Diverse
Die Schule des Essens. Grünes Magazin für die Stadtgemeinde Wolkersdorf. 3/2014
Die Schule des Essens. Zotter Na(s)chrichten 2/2013
Archäologisches Brotbacken. Biorama 24/2013
Frühjahrsputz von innen. Wiener Zeitung – Das gute Leben, 23. März 2013
Was wir essen und warum: gestern, heute, morgen. Tiroler Bauernzeitung, 8.10.2010
Bärlauch: zu gesund, um ihn nicht zu essen! NÖGKK-Expertentipps, Frühling 2010
Über 60 Beiträge in „Kneipp bewegt“ (Zeitschrift des Österreichischen Kneippbundes) (2003 bis 2008) (Beispiele: “Ohne Fisch geht’s auch” und „Was essen wir morgen?“)
Dorner T, Rathmanner T, Rieder A. Chic und light. Die Bedeutung des Zigarettenkonsums für weibliche Jugendliche. Pro Jugend: Fachzeitschrift der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern 2004/2

 

BÜCHER
Ratgeber

Kiefer I, Rathmanner T. Das große Schlank-ohne-Diät-Praxisbuch. Kneipp-Verlag, Wien, 2013
Kiefer I, Schwarz B, Rathmanner T, Tulzer G, Kinzl J, Kunze M, Schoberberger R. Schlank ohne Diät für Kinder von 5–14 Jahren. Kneipp-Verlag, Leoben, 2006
Kochbücher
Pabst J, Jeitler G, Kieferová I, Rathmannerová T, Kunze M. Zdravě Vařit, Zdravě Jíst – 300 Receptů pro Životní Pohodu (Tschechische Übersetzung von “Die Gesunde Küche”). Ikar, Prag, 2013
Pabst J, Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Das Beste aus der gesunden Küche. 100 Rezepte für Genießer. Kneipp-Verlag, Wien 2012
Rathmanner T, Ebenhöh K. Omas Bio-Küche. Regional, saisonal, gesund und gut. Kneipp-Verlag, Wien 2009 (Ausgezeichnet mit dem Gourmand World Cookbook Award 2009 “Bestes vegetarisches Kochbuch Österreich”)
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Feine Aufläufe, Knödel und Strudel. Kneipp-Verlag, Leoben, 2006
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Fettarme Snacks und Aufstriche. Kneipp-Verlag, Leoben, 2005
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Süße Desserts und Kuchen. Kneipp-Verlag, Leoben, 2005
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Schlank mit Wok, Römertopf® und Folie. Kneipp-Verlag, Leoben, 2005
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Schnelle Küche für Berufstätige. Kneipp-Verlag, Leoben, 2005
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Die besten Gemüserezepte. Kneipp-Verlag, Leoben, 2005
Pabst J, Jeitler G, Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Die gesunde Küche. Kneipp-Verlag, Leoben, 2004 (Ausgezeichnet mit dem Gourmand World Cookbook Award 2005: Silbermedaille in der Kategorie “Best Health and Nutrition Book”)
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Schlank ohne Diät – Das Kochbuch. Kneipp-Verlag, Leoben, 2003
Rieder A, Kunze M, Kiefer I, Rathmanner T. Präventions-Kochschule. Kneipp-Verlag, Leoben, 2003


BROSCHÜREN
Lassen Sie sich das Leben schmecken! Warum Frauen im Sinne ihrer Gesundheit mehr genießen sollten.
Beitrag in: Gesundheit für Sie – die Sinne der Frau 2008. AKNÖ Abteilung Frauen- und Gesundheitspolitik (Hrsg.), Wien, 2008
Forum Besser Leben. iss gut! Broschüre für bewusste Ernährung. Billa AG, Wr. Neudorf, 2007 (Mit-Autorin)
Forum Besser Leben. iss gut! 50+. Broschüre für aktives Älterwerden. Billa AG, Wr. Neudorf, 2007 (Mit-Autorin)
Forum Besser Leben. iss gut! Broschüre für bewusste Ernährung. Billa AG, Wr. Neudorf, 2007 (Mit-Autorin)
Forum Besser Leben. iss gut! kids Broschüre für bewusste Ernährung. Billa AG, Wr. Neudorf, 2007 (Mit-Autorin)
Forum Besser Leben. eat this! Broschüre für Ernährungsstil. Jugend Special. Billa AG, Wr. Neudorf, 2007 (Mit-Autorin)
Forum Besser Leben. Wohl bekomm’s! Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Billa AG, Wr. Neudorf, 2007 (Mit-Autorin)
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMFG) (Hrsg.): Gesundheitspass 18 plus. Wien, 2006 (Mit-Autorin)
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMFG) (Hrsg.): Gesund und fit durchs Leben. Begleitbroschüre zur Vorsorgeuntersuchung 18 bis 39 Jahre. Wien, 2006 (Mit-Autorin)
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMFG) (Hrsg.): Gesundheitspass 40 plus. Wien, 2006 (Mit-Autorin)
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMFG) (Hrsg.): Gesund und fit durchs Leben. Begleitbroschüre zur Vorsorgeuntersuchung 40 bis 59 Jahre. Wien, 2006 (Mit-Autorin)
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMFG) (Hrsg.): Gesundheitspass 60 plus. Wien, 2005 (Mit-Autorin)
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMFG) (Hrsg.): Mit Schwung in die reifen Jahre. Begleitbroschüre zur Vorsorgeuntersuchung 60 plus. Wien, 2005 (Mit-Autorin)
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMFG) (Hrsg.): Gesund und fit ins Schulleben. Begleitbroschüre zur Vorsorgeuntersuchung 6 plus. Wien, 2006 (Mit-Autorin)
Fonds Gesundes Österreich (Hrsg.). Die Ernährungspyramide baut auf. (Begleitbroschüre zur neuen Ernährungspyramide). Wien, 2005 (Mit-Autorin)
Kunze M, Kunze U, Groman E, Kiefer I, Rathmanner T, Rieder A. 100 Antworten auf Ihre Fragen zum Thema (Nicht) Rauchen. Wiener Krebshilfe, 2005


WEBSITES
Bio-Corner.
Haubi’s Bäckerei und Konditorei GmbH. 2008 (nicht mehr online)
Forum Besser Leben, Billa AG, 2007 (Teile, mittlerweile überarbeitet)


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Wissenschaft

BUCHBEITRÄGE
Rathmanner T. Bio-Lebensmittel als tragende Säule der nachhaltigen Ernährung. Ein Blick über den ernährungswissenschaflichen Tellerrand. In: Gruber PC. (Hrsg.) Die Zukunft der Landwirstchaft ist biologisch! Welthunger, Agrarpolitik und Menschenrechte. Verlag Barbara Budrich, Leverkusen-Opladen, 2009
Kiefer I, Rathmanner T. Ernährungsberatung, Gewichtsreduktion und Essstörungen. In: Rieder A, Lohff B (Hrsg.). Gender Medizin. Verlag Springer Wien, New York, 2004: pp 173–187


ARTIKEL
Rathmanner T, Zedan A, Kern L, Rieder A. Ernährungsverhalten und Gewichtssituation von Personen mit versus ohne metabolischem Syndrom. Ernährung/Nutrition 2009; 33: 56–65
Rathmanner T, Zedan A, Kern L, Rieder A. Häufigkeit des metabolischen Syndroms in einer ländlichen Community. ernährungsmedizin 2008; 4: 6–13
Rathmanner T. Entwicklung eines Programmkonzeptes zur Gesundheitsförderung und Prävention des metabolischen Syndroms und seiner Folgeerkrankungen auf Basis der Ergebnisse eines Gesundheitssurveys im Setting einer niederösterreichischen Gemeinde. Dissertation an der Medizinischen Universität Wien. Mai, 2007
Rathmanner T. Wasser induzierte Thermogenese? J Ernährungsmedizin 2007; 1: 28–29
Rathmanner T, Kiefer I, Rieder A. Erster Österreichischer Adipositasbericht. J Ernährungsmedizin 2007; 1: 22–23
Rathmanner T, Kiefer I, Rieder A. Erster Österreichischer Adipositasbericht 2006. Ernährung aktuell 2006; 3: 5
Dorner T, Rathmanner T, Lechleitner M, Schloegel R, Roden M, Lawrence K, Schwarz F, Kiefer I, Kunze M, Rieder A. Public health aspects of diabetes mellitus – epidemiology, prevention strategies, policy implications: the first Austrian diabetes report. Wien Klin Wochenschr 2006;118:513–519
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Eating and dieting differences in men and women. JMHG 2005;2:194–201
Dorner T, Leitner B, Stadlmann H, Fischer W, Neidhart B, Lawrence K, Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M, Rieder A. Prevalence of overweight and obesity in Austrian male and female farmers. Soz Praventivmed 2004;49:243–246
Kiefer I, Prock P, Lawrence C, Wise J, Bieger W, Bayer P, Rathmanner T, Kunze M, Rieder A. Supplementation with mixed fruit and vegetable juice concentrates increased serum antioxidants and folate in healthy adults. J Am Coll Nutr 2004;23:205–211
Kiefer I, Rathmanner T, Kunze M. Nahrungsergänzungsmittel – Marktsituation in Österreich. J Ernährungsmed 2003;5:25–29
Kiefer I, Rathmanner T. Essverhalten und Ernährungsgewohnheiten bei Männern und Frauen. Neuropsychiatrie 2003;17:118–125
Kiefer I, Rathmanner T. Essen Frauen gesünder? Geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf Ernährungsbewusstsein, Ernährungsverhalten und Ernährungsberatung. Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 2003;26:77–82
Rathmanner T. Effektivität kombinierter Ernährungs-Bewegungsinterventionen in Therapie und Prävention von Diabetes mellitus. Diplomarbeit, Universität Wien, 2003.


GESUNDHEITSBERICHTE
Kiefer I, Rieder A, Rathmanner T, Meidlinger B, Baritsch C, Lawrence K, Dorner T, Kunze M et al. Verein Altern mit Zukunft (Hrsg.). Erster Österreichischer Adipositasbericht 2006. Grundlagen für zukünftige Handlungsfelder: Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Wien, 2006
Rieder A, Rathmanner T, Kiefer I, Dorner T, Kunze M. Österreichischer Diabetesbericht 2004. Wien, 2004


SKRIPTEN UND MANUALE
Ernährungswissenschaftliche Dossiers über die Lebensmittelgruppen Fleisch, Milch, Eier sowie Obst und Gemüse.
Im Auftrag der AMA Marketing GmbH. Wien, 2014
Rathmanner T für Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät. Curriculum und Curricularinhalte des Kurses Lebensmitteltechnologie – Erklärungen, Kommentare, Empfehlungen. Chimoio, 2012 (Portugiesisch)
Rathmanner T für Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät. Einführung in die Lebensmitteltechnologie – Skripten für Vorlesung und Übungen, für StudentInnen und Lehrende. Chimoio, 2010–2012 (Portugiesisch)
Rathmanner T, Alberto C für Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät. Ernährungslehre – Skripten für Vorlesung und Übungen, für StudentInnen und Lehrende. Chimoio, 2010–2012 (Portugiesisch)
Rathmanner T für Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät. Workshop-Manual Lebensmittelverarbeitung für StudentInnen. Chimoio, 2011 (Portugiesisch)
Rathmanner T et al. für Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät, und mosambikanisches Frauenministerium. Lebensmittelverarbeitung in Theorie und Praxis, inklusive Rezepte. Chimoio, 2011 (Portugiesisch)
Rathmanner T. Practice and Student oriented Teaching. In: Nkala P. Manual for Workshop on Improving the Quality of Education in Africa through Learning and Research. Chimoio, 2011


VORTRÄGE
Practice and Student Oriented Teaching.
Fortbildung für Lehrende. Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät, 2011
Ernährungslehre – was unterrichten und wie? MitarbeiterInnenschulung. Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät, 2011 (Portugiesisch)
Vom Wissen zum Tun – Modelle der Verhaltensmodifikation in der Gesundheitspsychologie. Kongress Ernährung aus psychologischer Perspektive des Verbands der Ernährungswissenschafter Österreichs, Wien, 2009
Erster Österreichischer Adipositasbericht 2006. 34. Jahrestagung der Österreichischen Diabetesgesellschaft, Innsbruck, 2006
Differences in Eating Habits and Dietary Recommendations between Men and Women. 4th Biennal Congress on Men’s Health and Gender, Wien, 2005
Ernährungstherapie bei Adipositas. Workshop, Psychologenkongress Essstörungen, Alpbach, 2003


LEHRE
Hochschulen
UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Hall in Tirol: Ernährungsökologie (im Rahmen des Moduls Spezielle Lebensmittellehre II), 2014
Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät: Einführung in die Lebensmitteltechnologie (Theorie und Praxis), Ernährungslehre (Theorie und Praxis), Selbständiges Arbeiten I: Lebensmitteltechnologie (SE), Selbstständiges Arbeiten II: Ernährungsforschung (SE) (alles auf Portugiesisch), 2010 – 2012
Universität Wien, Department für Ernährungswissenschaften: Gesundheitspolitik (SE), 2009 – 2010
Medizinische Universität Wien und Universität Wien, Master of Public Health Vienna: Lebensmittelkunde, Ernährungsepidemiologie, Ernährungsmedizinische Diagnostik, Risikoassessment, Einführung in die präventive Ernährungsmedizin, Ernährungsmedizin bei Risikofaktoren (VOs mit hohem Praxisanteil), 2006 – 2009, 2013
Medizinische Universität Wien, Stabstelle für Gender Mainstreaming: Gender und Ernährung (im Rahmen der Gender-Ring-VO), 2006
Medizinische Universität Wien, Institut für Sozialmedizin: Abhaltung einzelner Stunden im Rahmen folgender Lehrveranstaltungen: Lebensstilmedizin (WA), Grundlagen und Fallbeispiel aus der Ernährungswissenschaft für Mediziner (WA), Angewandte Sozialmedizin (VO), Gender and Heart (SE), 2004 – 2006

Berufsbildende Schulen
Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Donauspital Wien: Gastlehrende im Rahmen der Fächer „Soziologie, Psychologie und Sozialhygiene“ (Inhalte: Public Health, Epidemiologie, Gesprächsführung, Gesundheitspsychologie, jeweils in Theorie und Praxis) sowie „Gesundheitsförderung“ (Inhalte: Ernährungsprävention, Ernährungstherapie, Adipositas, jeweils in Theorie und Praxis), 2005 – 2009, 2012

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Vermittelt

KINDER (für oder über)
Auch essen will gelernt sein. Vortrag. wienXtra, Wien, 2014
Geschmacksworkshop. BG 9, Wasagasse, Wien, 2013
Geschmacksalon für Kinder. Workshop im Rahmen des 1. Salon des Mostes. Schallaburg, 2013
Schmeck- und Kochworkshop. BG/BRG Wieselburg, 2013
Was hat mein Hamburger mit dem Klimawandel zu tun? Vorlesung und Workshop. schools at university, Technische Universität Wien, 2009
Gesunde Ernährung für Kinder. Vortrag. Kindergarten Petzenkirchen, 2007
Gesunde Jause. Vortrag. Kindergarten Schönberg/Kamp, 2007
Ernährungsworkshop mit Kindern. 1. Frauengesundheitstag der NÖGKK, Melk, 2006
Übergewicht, Bewegungsmangel und gesunde Ernährung bei Kindern. Vortrag. Stadtgemeinde Wolkersdorf, 2006
Schulung des Küchenteams der Wiener Sängerknaben, 2006
Gesunde Ernährung – Essen aus aller Welt. Kinderworkshop. NÖGKK-Ferienspiel, Pöchlarn, 2005


ERWACHSENE
VORTRÄGE

Möglichkeiten und Grenzen der Ernährungswissenschaft sowie die Notwendigkeit, über den gesundheitlichen Tellerrand hinaus zu schauen. Vorlesung im Rahmen eines Praxisprojektes. FH Wien, Studiengang Marketing und Sales, Wien, 2016
Fakten und Mythen zur gesunden Ernährung. PädagogInnenfortbildung des Ländlichen Fortbildungsinstituts der Landwirtschaftskammer OÖ, Wels, 2014
So weit muss Ernährungswissenschaft gehen! Plädoyer für eine Horizonterweiterung am Beispiel Fleisch. FoodCamp Vienna, 2013
Mit gutem Gewissen gesund genießen. NÖGKK, Vortragsreihe 2009
Mit Genuss und EigenSinn. NÖGKK, Vortragsreihe im Rahmen der Gesundheitsenquete “Gesundheit für Sie” unter dem Motto “Die Sinne der Frau”, 2008
Gehirnjogging durch Essen. Wiener Ernährungstag, 2006
Richtiger Lifestyle – die Anti-Aging-Wunderpille. Wiener Anti-Ageing-Tag, 2006
Ernährung in jedem Lebensalter. 1. Frauengesundheitstag der NÖGKK, Melk, 2006
Richtige Ernährung. Gesundheitstag Marbach/Donau, 2006
Flüssigkeit und Gesundheit. NÖGKK, Bezirksstelle Mistelbach, 2006
Gesund und fit durch den Winter. Stadtmarketing Pöchlarn, 2006
Gesunder Lebensstil ab 50 Jahren. University meets Public, VHS Rudolfsheim-Fünfhaus, 2005 und VHS Floridsdorf, 2004
Schlank ohne Diät. Verschiedene Apotheken in Wien, 2005
Ernährungstipps. Tag der offenen Tür, NÖGKK, Bezirksstelle Pöchlarn, 2005
G’sund und gut. NÖGKK, Bezirksstelle Pöchlarn, 2005
Ein gesunder Lebensstil für ein gesundes Herz. University meets Public, VHS Penzing, 2004
Moderne Ernährung. Kneippbund Wien, 2004
Du bist, was du isst. NÖGKK, Bezirksstelle Pöchlarn, 2004
Du bist, wie Du isst. Gesundheitstag Petzenkirchen, 2004
Weihnachtsbäckerei für jedermann. Internationale Apotheke Wien, 2004

WORKSHOPS/SEMINARE
Ernährung und Gesundheit. Weiterbildung für AMA-Seminarbäuerinnen. Klagenfurt, St. Pölten, Linz, Bruck/Mur, Eisenstadt, 2014–2016.
Xima, Mörser und mit den Händen essen – Genussreise Afrika. Fortbildung der Wiener Kinder- und JugendbetreuerInnen, wienXtra – institut für freizeitpädagogik, Wien, 2014
Seminare für InteressentInnen für einen Einsatz in der Entwicklungszusammenarbeit. Workshopleitung. HORIZONT3000. laufend
Lebensmittelverarbeitung in Theorie und Praxis mit Bäuerinnenkooperativen. Workshopleitung. Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät, in Kooperation mit dem mosambikanischen Frauenministerium, 2011 (Portugiesisch)
Lebensmittelverarbeitung in Theorie und Praxis. Ausbildung von StudentInnen zu WorkshopleiterInnen. Katholische Universität Mosambik, Technische Fakultät, 2011 (Portugiesisch)
Schlank-mit-Kneipp-TrainerInnenschulungen und Follow-Ups, 2004–2009
Schlank-ohne-Diät-Personal- und Küchenschulungen, 2006
Kneipp-Präventionskochschule. Kochkurse mit Helmut Österreicher und Gerald Jeitler, 2003–2004
Ernährungsprävention. Ärztetage Velden, 2003

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Ernährung ganzheitlich

Essen ist Kultur, Essen hat Geschichte, Essen ist ein soziales Ereignis, Essen schmeckt, Essen macht glücklich, Essen hält gesund, Essen beeinflusst die Umwelt, Essen ist Teil der globalen Wirtschaft. Das alles und noch mehr macht Ernährung aus. Immer. Und gleichzeitig. Deshalb fehlt immer etwas, wenn man nur einen Aspekt herauspickt.

Das Konzept, ganzheitlich an die Ernährung heranzugehen, heißt im wissenschaftlichen Sprech Ernährungsökologie oder auch nachhaltige Ernährung; ein interdisziplinäres Wissenschaftsgebiet, das sich die komplexen Beziehungen innerhalb des gesamten Ernährungssystems anschaut: von der Landwirtschaft, über die Verarbeitung, Verpackung, Transport, Handel bis zum Verzehr und darüber hinaus zur Entsorgung. Dabei werden die Dimensionen Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur gleichwertig einbezogen. Ziel ist, wissenschaftliche Erkenntnisse über alle diese Zusammenhänge zu erhalten und nachhaltige Ernährungskonzepte anzubieten.

Kein leichtes Unterfangen, wenn man alles berücksichtigt, was Ernährung ausmacht. Aber ich finde, so weit muss Ernährungswissenschaft gehen!

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Genuss und Qualität

Essen ist die zweitschönste Sache der Welt. Wieso kriegen wir das mit dem Genuss dann nicht hin?! Wir sagen „sündigen“ statt „genießen“, klar haben wir danach ein schlechtes Gewissen! Aber: Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Und wer sich dauernd mit der Frage beschäftigt, ob etwas gesund ist, verliert die Freude am Essen. Aber das ist genau der falsche Weg, denn Gesundheit braucht auch den Genuss. Wer nämlich genießen kann, isst anders. Ich wage, aus Erfahrung zu behaupten: gesünder. Weil nämlich Qualität eine wichtige Rolle spielt.

Apropos Qualität: „Du bist so heikel!“ höre ich oft, wenn ich mich weigere, Mittelmäßiges zu essen. „Ich bin qualitätsbewusst“, ist stets meine Antwort. Ich meine nicht Hummer, Austern und Kaviar, ich rede von ordentlichem Brot, g’scheitem Käse und echtem Geschmack ohne Aroma-Nachhilfe. Wer genug hat von Lebensmittelskandalen, sollte sich unbedingt das Rüstzeug besorgen, Qualität zu erkennen.

Und die darf dann auch was kosten. „Gut statt viel“ ist da mein Credo. Zum Genießen gehört nämlich auch ein bisschen Verzicht, finde ich. Nicht im Sinne von Entbehrung, sondern als Rahmen, innerhalb dessen Genuss überhaupt erst möglich ist. Und das ist übrigens auf alles im Leben anwendbar. Nichts ist schöner, als Sehnsucht, wenn sie gestillt wird!

„Es geht beim guten Essen um Geschmack. Und damit um Glück und Gesundheit. Einfacher als auf dem Teller bekommen wir das nirgendwo.“ schloss am 12.3.2013 die Frankfurter Allgemeine das Plädoyer “Schluss mit der Geschmacklosigkeit!” Das meine ich auch!

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Gesundheit

„Das ist gesund!“ ist das Hauptargument der Ernährungswissenschaft. Aber nicht meines.

Die Ernährungswissenschaft ist laufend im Umbruch, immer wieder fallen vermeintliche Dogmen. Dass das Cholesterin im Ei schädlich wäre, zum Beispiel, oder Fett böse. Mitunter hat der Gesundheitswahn sogar mehr Schaden als Nutzen angerichtet: Die vermeintlich gesündere – weil pflanzliche statt tierischer Fette – Margarine enthielt lange Zeit jede Menge Trans-Fettsäuren, die schlimmsten von allen.

Ich sage nicht, dass gesunde Ernährung unwichtig ist. Im Gegenteil! Ich bin immer noch überzeugt, dass gutes Essen einer Reihe von Krankheiten vorbeugt. Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit interessieren mich nach wie vor. Und ich liebe es immer noch, Nährwerte zu optimieren. Aber ich meine auch, dass uns mehr Gelassenheit guttäte. Und ich bin überzeugt, dass wir die Gesundheitsfrage nicht in den Mittelpunkt stellen müssen. Weil es Schöneres und Wichtigeres gibt. Und wer sich über Qualität und Produktionsbedingungen von Lebensmitteln Gedanken macht, landet sowieso automatisch bei einem gesünderen Essverhalten.

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Umwelt

Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Erosion von fruchtbaren Böden, Abholzung von Wäldern, Wasserknappheit, Überdüngung, Pestizideinsatz, Massentierhaltung. Der Millennium Ecosystem Assessment Report der UNO hielt 2005 fest, dass in den vergangenen 50 Jahren mehr als 60 Prozent dessen ausgebeutet worden ist, was die Natur dem Menschen bietet: Boden, Wasser, Nahrungsmittel, saubere Luft, Heilmittel, bis hin zu Erholungsräumen. Der Bereich Ernährung, also Produktion, Verarbeitung, Transport, Lagerung, Handel und Verbraucheraktivitäten, ist da erheblich beteiligt. Die industrielle Landwirtschaft, und da vor allem die Produktion tierischer Lebensmittel, hat besonders viel Dreck am Stecken. Sie wird zum Beispiel für ein Drittel aller weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich gemacht.

Aber es gibt eine Alternative: Manche halten bio für eine Art der landwirtschaftlichen Produktion, andere sehen es als Lebenseinstellung, für wieder andere ist es ein großer Schmäh. Für mich steht, nach eingehender Auseinandersetzung und aller berechtigter Kritikpunkte zum Trotz, fest: Bio ist besser! Und zwar im Sinne der vier Prinzipien, anhand derer die internationale Bio-Dachorganisation IFOAM bio definiert:
1. Gesundheit: Ökologische Landwirtschaft soll die Gesundheit von Böden, Pflanzen, Tieren, Menschen und des ganzen Planeten als untrennbare Einheit aufrecht erhalten und verbessern.
2. Ökologie: Sie soll auf lebendigen ökologischen Systemen und Zyklen basieren, mit ihnen arbeiten, ihnen nacheifern und helfen, sie aufrecht zu erhalten.
3. Gerechtigkeit: Bio soll auf Beziehungen aufgebaut sein, die Gerechtigkeit sicherstellen, unter Berücksichtigung gemeinsamer Umweltbedingungen und Lebenschancen.
4. Fürsorge: Ökologische Landwirtschaft soll auf eine vorbeugende und verantwortungsvolle Art betrieben werden, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen sowie die Umwelt zu schützen.

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Mitwelt

Jean Ziegler, Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker, von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, ist bekannt für seine drastische Rhetorik: „Alle sieben Sekunden verhungert ein Kind. Die Weltlandwirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“ Man kann Jean Ziegler Polemik vorwerfen. Das ändert aber nichts an den Fakten: 870 Millionen Menschen sind weltweit unterernährt, 1,7 Milliarden Erwachsene und Kinder übergewichtig. Die Hälfte der weltweiten Soja- und gut ein Drittel der Getreideernte werden nicht von Menschen gegessen, sondern von Schweinen, Rindern, Hendln. Damit ein Tier ein Kilo Fleisch ansetzt, sind bis zu zwölf Kilo Futter nötig. Freilich, die Gründe für Armut und Welthunger sind komplex. Aber keine Naturgesetze, sondern menschengemacht und damit veränderbar.

Zwei Jahre Leben und Arbeiten in Mosambik, tagtäglich die Armut im Blick, haben mir die restliche Überzeugung gegeben: Ich mache da nicht mehr mit! Handlungsspielraum sehe ich durchaus: gelebte Solidarität, gesellschaftliches Engagement, vernünftiger Konsum und fairer Handel, das betrifft vor allem Fleisch, Kaffee, Tee, Schokolade, Gewürze und Südfrüchte.

Solidarität und fairer Handel sind aber auch vor der eigenen Haustüre gefragt. Die Entwicklungen im Agrarsektor – Bauernsterben, Wachsen oder Weichen, Ökologisierung oder Industrialisierung der Landwirtschaft – das bestimmen wir täglich mit. Durch unsere Kaufentscheidungen, aber auch durch unsere Einmischung in Gesellschaft und Politik. Ich meine, wenn wir in Österreich 12,1 Prozent unseres Haushaltsbudgets für Essen und Trinken ausgeben, aber 16 für Verkehr und 12,8 für Freizeit, Sport und Hobby, dann stimmt da in der Wertigkeit was nicht!

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Fleisch

Ein Hendl, eine Ziege, ein Mangalitza-Schwein und ein Aberdeen Angus-Rind habe ich – nein, nicht geschlachtet, so weit bin ich noch nicht! – in den Tod begleitet. Also der Schlachtung beigewohnt. Ich bin zwar ein Landkind, war aber zu spät dran, um bei meinen Großeltern noch Sauabstechen mitzuerleben. Das habe ich nun, nach längerer emotionaler Vorbereitung, nachgeholt.

Ich finde, wer Fleisch isst, muss sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass das Stück Eiweiß in der Plastiktasse aus dem Supermarkt einmal ein lebendes Tier war. Und sollte sich die Frage stellen, wie das gelebt hat und gestorben ist. Und dass es für jedes Kilo Lebendgewicht bis zu zwölf Kilo Mais, Getreide, Soja gefressen hat.

Ich esse gerne Fleisch, es schmeckt mir. Aber ich esse selten Fleisch und wenn, dann nur solches, das ich guten Gewissens essen kann – und das hervorragende Qualität hat. Und obwohl ich Fleisch liebe, halte ich Vegetarismus für eine hervorragende Ernährungsform. VegetarierInnen haben das bessere Ernährungsverhalten: gesünder, ökologischer, ethischer. Ich bleibe dennoch beim Fleisch – und bei meinem Credo: gut statt viel.

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