sto(ß)suppe


katholischer sozialisierung sei dank für diese fastenköstlichkeit!
bei uns gab es sie jeden aschermittwoch und karfreitag: die stosuppe, auch stoßsuppe geschrieben. wie ich kürzlich lernte, ist sie schon in oberösterreich unbekannt. das rezept ist von der mostviertler oma überliefert. es ist denkbar einfach und binnen fünf minuten fertig.

hier das rezept für alle traditionalistInnen unter euch (für 4 personen):
je 1/2 l milch und wasser mit einem tl kümmel und 1-2 tl salz zum kochen bringen. 1 becher rahm mit 1 gehäuften el mehl glattrühren und mit dem schneebesen in die kochende milch-wasser-mischung rühren. einmal aufkochen lassen, dabei ständig rühren. mit einem spritzer essig und eventuell noch etwas salz (und manche geben auch pfeffer hinein) abschmecken. dazu altbrotbröckerl oder g’reste erdöpfe.

5 Gedanken zu “sto(ß)suppe

  1. Ohh mein Gott…. Ich liebe Stosuppe…
    In der Steiermark wird das Supperl mit Sauerrahm Sauermilch und Kümmelwasser gemacht. Dazu gibt’s Brennsterz und g’schmolzene Käferbohnen…. Das ultimative Winteressen…. Unschlagbar gut und in keinem Gasthaus zu bekommen….
    *ggg*

  2. schwammerl waren bei meiner oma nie drinnen und die gekochten erdäpfel (keine gerösteten!) sind mitsamt der schwarzbrotschnitzer beim servieren in die suppe gekommen.

    hab jetzt auch gleich bei meiner mum nachgefragt, sie macht die suppe genauso, wie du sie beschrieben hast ;-)

  3. aber rahmsuppe ist bei uns eine andere. hab das rezept jetzt nicht parat, wahrscheinlich ist sie eh ganz ähnlich. das waren erdäpfel schon drin und meistens auch schwammerl.

  4. ich kenn das supperl noch gut von meiner oma, in oö heisst die suppe nur nicht stosuppe, sondern einfach rahmsupp’n. jedenfalls hab ich auch gusto drauf bekommen…

  5. lustig, habe sie vorgestern gegessen. einfach aus gusta. kenne sie von meinen (mostviertler) verwandten, gab’s jeden tag in der früh nach dem stall. habe das geliebt!

Kommentare sind geschlossen.